Rundbrief Nr. 6: Die Deutsch-Polnischen Gärten verändern die Umgebung von Kamionek

Die Deutsch-Polnischen Gärten sind ein linearer Park mit einer Länge von fast 850 Metern, der sich am Kamionkowski-See befindet und von der Deutschen Botschaft in Warschau, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit sowie der Hauptstadt Warschau umgesetzt wird. Für die Konzeption der Gärten ist das Landschaftsarchitekturbüro Coqui Małachowska Coqui verantwortlich.

Für die Bewohner der Stadt sind Projekte, die sich durch die Verbindung von Wasser, Vegetation und kleiner Architektur auszeichnen, sehr attraktiv. Der beste Beweis dafür ist die gigantische Besucherzahl am bereits fertiggestellten nördlichen Teil der Weichsel-Boulevards. Die Revitalisierung südlich der Świętokrzyski-Brücke oder die immer größer werdende Unterstützung des Plans eines Central Parks um den Kultur- und Wissenschaftspalast dauern an. Beide Projekte betrafen bisher das linke Ufer der Weichsel. Die Initiative der Deutsch-Polnischen Gärten ist die erste dieser Art, die sich an die Einwohner vom Stadtteil Praga-Süd und Umgebung richtet.

Die Konzeption des Berliner Büros Coqui Małachowska Coqui plant die Revitalisierung des bestehenden linearen Parks entlang des gesamten Nordufers des Kamionkowski-Sees einschließlich der Gestaltung von sechs separaten Gärten auf dem Gelände hinter der Wedel-Fabrik. Der Eingang befindet sich von der Zieleniecka-Allee neben dem Powszechny Theater und beginnt mit dem Garten der Farben – der eine Kombination aus niedrigen Pflanzungen und Bäumen ist, die abhängig von der Jahreszeit in den Farben grün bis tiefrot erstrahlen. An dieser Stelle wachsen Ginkgos, Hainbuchen, Weißdorne und Apfelbäume. Diese werden durch unterschiedliche Blumenbeete und bunte Ziergräser ergänzt, die ebenfalls so angelegt sind, dass der Höhepunkt der Blüte die ganze Saison andauert. Der Garten der Farben geht fließend in die Wedel-Allee über, die entlang des Ufers des Sees angeordnet ist. Dort dominieren wiederum die weißen chinesischen Glyzinien, Felsenbirnen und Waldreben. Kleine Architekturelemente, die zum Setzen und Betrachten einladen, sind hier ebenso zu finden.

Die Anordnung der Gartenalleen ist so aufgeteilt, dass man entweder längs der Wedel-Allee oder direkt am Ufer des Sees spazieren kann, wo ein hölzerner Pier und große Holzstühle, von denen aus man das Wasser betrachten kann, geplant sind.

Hinter dem Eingang von der Lubelska-Straße wird sich der Garten auf den Stufen befinden – ein offenes, bogenförmiges Forum mit breiten, abgestuften Bänken, an dessen Fuß ein breiter hölzerner Steg gebaut wird.

Die Philosophie der Deutsch-Polnischen Gärten besteht aus der Gestaltung eines Ortes, der Ruhe und Erholung ermöglicht. Der gesamte architektonische Aufbau ermutigt dazu, den Blick auf den See zu richten, dank dem wir trotz der Anwesenheit anderer Menschen ein subjektives Gefühl von noch größerem Raum erleben, der nur uns zur Verfügung steht. Das ist eine bewusste Maßnahme der Autorin des Projektes, die den Bewohnern mit Grün und Geometrie eine eigentümliche Oase der Ruhe direkt neben der geschäftigen Stadt bieten will.

Die symbolische Einweihung des Projektes begann mit der Pflanzung des ersten Baumes durch den Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier und den stellvertretenden Präsident der Hauptstadt Warschau, Michał Olszewski, im Juni 2018. Es ist ein Nachbarschafts- und Sozialprojekt, das von Diplomaten und kommunalen Beamten eingeleitet wurde. Das Ziel des Projektes ist durch die Initiative von Privatpersonen und Schirmherren übernommen zu werden, die den Bau der Gärten durch eine Spende an die Stiftung für polnisch-deutsche Zusammenarbeit kofinanzieren können. Das Projekt soll 2019 fertig gestellt werden. Während Veranstaltungen werden für die Öffentlichkeit die nächsten Etappen der Gärten vorgestellt.

Details auf der Website: www.ogrody-polsko-niemieckie.pl.

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